ARTS Kulturfördervereinigung Traunstein e.V.

 

Die ARTS Kulturfördervereinigung dankt sehr herzlich:

 Allen Sponsoren, Freunden, Mitgliedern und Helfern:

Adelholzener Alpenquellen, Stadt Traunstein, Bäckerei Kotter, Rosemarie Kotter, Brauerei Wochinger, Datag Steuerberatungs-Gesellschaft, Lions Club Traunstein, Middeler Kulturstiftung Prien, Firma municom, Traunstein, Parkhotel 1888 Traunsteiner Hof, Siro Supermercato, StadtwerkeTraunstein, HYPO -KULTURSTIFTUNG, Dr.Duntze, Ursula Krüger, Irmengard Fesl, Landkreis Traunstein, Druckerei Miller, Fa. Swietelsky, Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost, Filiale Traunstein, Musikhaus Fackler, Andrea Götz, Möbelhaus Reichenberger, Dr. Lothar Seissinger, Jutta Oelpke, Fa. J.N.Kreiller, Franz und Marieluise Baumann, Fa. Brückner Group, Siegsdorf, Fritz und Helga Stahl, Gerlinde und Peter Dobiasch, Sparda Bank, Traunstein.

Besonderen Dank an die Künstler, die mit Ausstellungen und Konzerten in der Klosterkirche das ARTS Kulturprogramm gestalten und bereichern.

Herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit.

Unsere Kontonummer 

Volksbank Raiffeisenbank Obb. Südost eG

IBAN DE35 7109 0000 0008 9980 00

 Baubeginn im Kunstraum Klosterkirche ??                                                                                        

14.02.2017                      

Spendenaufruf Klosterkirche
 
Sehr geehrte Mitglieder und Freunde von ARTS, liebe Traunsteiner,
 
die Zukunft der Stadt bewegt die Traunsteiner Bürger zur Zeit ganz besonders. Der Stadtrat hat im Januar den vorgelegten Haushalt aus Sorge um die finanzielle Entwicklung abgelehnt. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen Sanierung und Verbesserung der „Klosterkirche“. Es handelt sich dabei um die denkmalpflegerischen und für die allgemeine Nutzung notwendigen Bauarbeiten für das Klosterkirchen-areal, bestehend aus Klosterkirche, Städtischer Galerie und dem Schulhof der Ludwig-Thoma-Grundschule. 
 
Die anstehenden Aufgaben bewegen auch die ARTS Kulturfördervereinigung in besonderem Maße. Nach ihrer Gründung 1992 wurde der ruinöse Innenraum der Klosterkirche  Ende 1993 mit Unterstützung der Stadt Traunstein, des Landkreises und der Bayerischen Landesstiftung und vor allem dem großem Spen-denengagement der einheimischen Sponsoren aus der Wirtschaft und Bürgerschaft renoviert. Seitdem wird der Kunstraum Klosterkirche von ARTS mit Veranstaltungen versorgt. Es  finden von März bis in den Dezember hinein die verschiedensten Veranstaltungen kultureller und sozialgesellschaftlicher Art für Jung und Alt statt. Die Klosterkirche wird von den Besuchern und Künstlern aus aller Welt wegen ihrer beson-deren Atmosphäre sehr geschätzt, sie ist von regionaler und überregionaler Bedeutung.   
 
Die nun anstehende Renovierung des Klosterkirchenareals ist nicht Aufgabe von ARTS,  sondern der Stadt. Aber: Die Kulturfördervereinigung möchte helfen, dass die Veranstaltungen in der Klosterkirche in Zukunft mit ausreichender, verbesserter Infrastruktur organisiert werden können. Zur Spendenaktion haben uns vor allem die überzeugenden Reaktionen aus der Bevölkerung bewogen. Kenner und Liebhaber der Klosterkirche, denkmalbewusste und stadtplanerisch interessierte Bürger, ARTS Mitglieder und viele bisherige Unterstützer der Klosterkirche haben sich in Gesprächen, e-mails, Telefonaten, Briefen und in den Leserbriefen im Traunsteiner Tagblatt für den Erhalt und die Verbesserung der Klosterkirche ausgesprochen
 
ARTS würde sich sehr freuen, wenn Sie einen Beitrag dazu leisten würden und auf das Konto der
ARTS Kulturfördervereinigung Traunstein e.V. eine Geldspende unter dem Kennwort
„Spende Klosterkirche“ überweisen. Vielleicht wird unser Stadtrat dadurch bewogen, die Mehrkosten gegenüber einer Sparlösung zu akzeptieren.  
 
ARTS und seine Unterstützer könnten das 25-jährige Bestehen in diesem Jahr damit feiern, zum Fortbe-stand der Klosterkirchenidee von 1992 mitgewirkt zu haben, - für die weitere urbane Zukunft und das Miteinander der Bürger in unserer Stadt. - Wir würden uns deshalb auch sehr über neu eintretende Mitglieder freuen. Herzlich Willkommen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
Ihre ARTS Vorstandschaft mit Beratern und Helfern. 
                                                                                                               
www.arts-traunstein.de   Bankverbindung bitte s.o.
 

Unserem Aufruf folgte bereits ein schöner Erfolg. ARTS konnte jetzt schon eine große Summe Spendergelder an die Stadt Traunstein überweisen: Unser Dank gebührt unseren Sponsoren. Es wird weitergehen mit der Klosterkirche, auch wenn wir nun, wegen des Baubeginns am 20.3. für Veranstaltungenin Ersatzräume benötigen:

Die nächste Veranstaltung:


Im Jahr 2017 jährt sich der Todestag von Oliver Messiaen (1908-1992) zum 25. Mal. Dies war der Anlass, ein Programm mit Kammermusik aus vier Jahrhunderten zu konzeptionieren, in  dem eine Komposition von Messiaen im Mittelpunkt steht.

Das „Quatuor pour la fin du temps“ ist durch seine Anlage, die Thematik und seine Besetzung ein Meilenstein der Kammermusik des 20. Jahrhunderts. Messiaen komponierte es in Kriegsgefangenschaft (1940/1941) aus dem Bedürfnis heraus, „die Aufhebung der Zeit“ zu motivieren.  Thematisch bezieht es sich auf die Offenbarung des Johannes. In den acht Teilen der Komposition, werden unterschiedliche Besetzungsvarianten, den Tutti-Teilen gegen übergestellt.
 
Der dänische Komponist Niels W. Gade (1817 - 1890) schrieb die Fantasiestücke op. 43 für Klarinette und Klavier 1864 und bezog sich dabei auf den Gründer dieses Genres, Robert Schuhmann. Drei der vier Stücke sind im hochromantischen Stil Schuhmanns und Mendelssohns. Nur das dritte Stück ist mit „Ballade“ betitelt und eine stilisierte Version eines nordischen Märchens. Die Fantasiestücke galten zu Lebzeiten Gades, als eines seiner berühmtesten Werke. 2017 wäre Gade 200 Jahre alt geworden.     

Den dritten Programmpunkt bildet eine Fantasie für Violine solo von Georg Philipp Telemann (1671 - 1767). Telemann, sein Todestag jährt sich 2017 zum 250 Mal, komponierte eine Reihe von „Fantasien“ für ein Soloinstrument. Solowerke für ein Melodieinstrument waren in jener Zeit noch etwas besonderes. Umso erfreulicher ist es, dass Telemann je 12 Fantasien für Flauto traverso, Violine, Gambe und Cembalo komponierte. Jede dieser Fantasien ist mehrsätzig (2 bis 4 Sätze) und verwendet unterschiedliche Tänze und freie Präludien. Sie sind Kleinodien der spätbarocken Kammermusik und zeugen von Telemanns inspiriertem Schaffen.  

Das 21. Jahrhundert ist mit meiner Komposition „SOLO“ für 5 saitiges Violoncello, vertreten. Es entstand im Herbst 2014 während eines zwei wöchigen Klosteraufenthaltes. Es ist das dritte Stück in der Reihe der Werke mit Besetzungstiteln. Es umspannt den gesamten spieltechnischen Bereich des Violoncellos und ist als Meditationsübung um Emotion, Intellekt und Trieb in Einklang zu bringen, gedacht.

Die Instrumentalisten setzten sich aus Albert Galimzanov - Klarinette, Constanze Germann-Bauer - Violine, Johannes Berger - Violoncello und Maria Bittel - Klavier, zusammen.
Der Eintritt kostet 18 Euro / ermäßigt 15 Euro. Karten sind an der Abendkasse erhältlich.